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An den Bürgermeister
An den Bürgermeister Loesung1.htm Lösungsvariante 2 Die UWW macht mit...

 

Patricia Hesselbein

Moltkestraße 11

46483 Wesel

10.03.2002

 

 

Herrn Bürgermeister Schroh

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wesel, Herrn Spelmanns

SPD -Fraktion im Rat der Stadt Wesel, Herrn Hovest

Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Wesel, Herrn Koch

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wesel, Herrn Eifert

 

 

 

Umbaumaßnahme Moltkestraße/-platz

Sehr geehrte Herren,

anliegend überreiche ich Ihnen die von mir erstellte Zeichnung, betreffend die Projektierung der Verkehrsführung an der Kreuzung Bismarck-/Augusta-/Moltkestraße, die entsprechend dem Ergebnis der Sitzung des Planungs- und Umweltschutzausschusses und des Verkehrssicherungsausschusses vom 12.12.2001 in die Verkehrsplanung mit eingebracht werden soll.

Die von mir vorgeschlagene Umgestaltung des Kreuzungsbereichs, verbunden mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Augusta- und Moltkestraße, steigert die Verkehrssicherheit und ist im Verhältnis zum Kreisverkehr platzsparend (vgl. die Mindestnormen für Kreisverkehre). Angesichts der vorhandenen Wohnbebauung ist dieses besonders wichtig und erfordert nur einen Bruchteil des Kostenaufwandes für die Gestaltung eines Kreisverkehrs. Auch sollten die getrennten Verkehrsströme nicht erst in einem Kreisverkehr gebündelt und dann in Richtung auf die Ampelanlage Roon-/Schillstraße abgeleitet werden, da hierdurch Staus im Kreisverkehr und in den anliegenden Straßenzügen vorprogrammiert sind. Außerdem führt der im Kreisverkehr vorrangige fußläufige Verkehr sowie der Radverkehr zu einer Verminderung des Verkehrsflusses bei der Ein- und Ausfahrt in den Kreisverkehr und demzufolge zu weiteren Behinderungen des fließenden Verkehrs.

Mit dem Gedanken, am Moltkeplatz weitere Parkflächen einzurichten, was nur zu Lasten der gewachsenen Grünfläche möglich wäre, vermögen sich die Anwohner nicht anzufreunden.

An der Niederrheinhalle sollen abgelöste Parkflächen für das Hansa-Nachfolge-Kaufhaus errichtet werden; an der Delogstraße befindet sich von Steuergeldern bereits teuer bezahlte Parkfläche; für die Mitarbeiter und Kunden der Verbandssparkasse müssten nach der Gesetzeslage hinreichend Parkflächen geschaffen worden sein. Warum die bereits durch den gegenwärtigen Verkehrslärm Übergebühr belasteten Anwohner der Moltkestraße die Leidtragenden der Verkehrsplanung sein sollen, ist nicht plausibel.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Patricia Hesselbein

 

 

P.S. Ich möchte an die Zusage des Bürgermeisters erinnern, dass vor der Planung des Moltkeplatzes eine Bürgeranhörung stattfindet.

 

 

 

 
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Stand: 24. März 2002